Rückführung - Erfahrungen

Wie weit reicht die Seele?

Reinkarnation -Erfahrungsberichte zu Rückführungen finden Sie hier:

Erfahrungsbericht einer Rückführung von Anna K.

Wie weit reicht die Seele? Strahlend blauer Himmel, Wochenendgefühle, die Autobahn erstaunlich frei … Mein Bruder Holger und ich sind auf dem Weg zu einer Rückführung. Wohin die Reise gehen wird? Wir sind gespannt! Am Ziel erwartet uns ein schnuckeliger Altbau, gegenüber ein vor Grün strotzender Park…

Erfahrungsbericht einer Rückführung von Hubertus F.

Tja, da lag ich nun auf einer weichen, bequemen Unterlage, eingehüllt in eine helle Wolldecke wie bei einem gemütlichen Mittagsschläfchen, neben mir meine „Reiseleiterin“ in die Vergangenheit und fragte mich zum hundertsten Male, was in aller Welt mich hierher getrieben hatte…

Wie weit reicht die Seele?

Strahlend blauer Himmel, Wochenendgefühle, die Autobahn erstaunlich frei … Mein Bruder Holger und ich sind auf dem Weg zu einer Rückführung. Wohin die Reise gehen wird?  Wir sind gespannt!

Am Ziel erwartet uns ein schnuckeliger Altbau, gegenüber ein vor Grün strotzender Park: Domizil der Yogalehrerin und Spezialistin für Rückführungen. Ein herzlicher Empfang, gefolgt von einem Aufwärm-Gespräch, baut Vertrauen auf.

Wir wechseln in den Meditationsraum, der von sanftem Licht geflutet ist. Weich auf riesigen Kissen gebettet und die Beine im rechten Winkel hochgelegt, entspanne ich mich langsam – mein Bruder streckt sich drei Armlängen entfernt auf einer dicke Matte aus und spitzt die Ohren.

Die Sitzung beginnt …

Mit ruhiger Stimme führt meine Resiseleiterin mich Schritt für Schritt tiefer in die Entspannung – bis in die Alpha Phase. Die Geräusche von außen dringen nur noch gedämpft durch, mein Körper fühlt sich immer leichter an, bis der Geist zu schweben scheint. „Gehen Sie fünf Jahre zurück. Was sehen Sie?“

Sofort erscheinen quälende Bilder der letzten Tage unserer Mutter und gleichzeitig kommt der Gedanke hoch: „Damit fange ich nicht an – zu schlimm, auch nach fünf Jahren immer noch zu nahe dran, um hier und jetzt darüber zu sprechen …“ Die Selbstzensur funktioniert noch, und ich erzähle statt dessen von einer anderen Erinnerung … In 5-Jahres-Einheiten geht es immer weiter Richtung Kindheit.

Schöne und schlimme Erfahrungen wechseln einander ab. Meine Reisebegleiterin führt mich mit sanfter Stimme, lässt mir Zeit, hakt bei traurigen Geschichten ein, stützt mich, regt behutsam neue Sichtweisen an, die selbst üblen Erfahrungen neue, konstruktive Seiten abgewinnen. Ich fühle mich gut aufgehoben und die Zensurinstanz in meinem Kopf beginnt sich langsam zu verabschieden. 

Als wir den Nullpunkt erreichen, verschwindet sie gänzlich. Während ich mich noch einen winzigen Augenblick darüber wundere, wie ich Erinnerungen aus dem Mutterleib haben könnte, tauchen die ersten Gefühle auf: die Liebe einer noch sehr jungen Frau zu ihrem ungeborenen Kind, gleichzeitig Zweifel, Einsamkeit, Traurigkeit, Stress – doch die Mutterliebe ist stärker, ich spüre es genau. Und dann verlassen wir auch diese schützende Hülle … „Gehen Sie weiter zurück.

Wo sind Sie jetzt? Was sehen Sie?“ Erstmal gar nichts. Und dann scheint tatsächlich nur noch der Geist zu existieren, keine Grenzen mehr zu haben, die Atmosphäre wird dichter, fast als könnte man sie greifen und doch ist da nichts Fassbares.

Und dann scheint tatsächlich nur noch der Geist zu existieren, keine Grenzen mehr zu haben, die Atmosphäre wird dichter, fast als könnte man sie greifen und doch ist da nichts Fassbares.

Wir gehen noch weiter zurück … „Was sehen Sie jetzt? Lassen Sie sich Zeit …“ Zunächst ist da nur Dunkelheit, aber dann fühlt es sich an, als würde ich in einer fließenden Bewegung aus dem Seelen-Eldorado fort gezogen. Mein Kopf ist immer noch frei, fühlt sich an wie eine weiße Leinwand, die darauf wartet, bemalt zu werden.

Die Bilder kommen langsam, als müssten sie einen Widerstand überwinden. Ich lande mitten in einer lebendigen, mit Sonne gefluteten Szenerie: Eine Horde junger, lachender Krieger stürmt auf ihren Pferden über eine Steppenlandschaft mit angrenzenden Wäldern. Sie tragen luftige Kleidung aus Leder, sind mit Pfeil und Bogen bewaffnet auf der Jagd. Und einer von ihnen bin ich.

Woher ich das weiß? Keine Ahnung. Das Gefühl ist so intensiv, dass es keinen Zweifel zulässt. Um den nächst gelegenen Wald auszukundschaften, prescht einer der Gefährten voran, verschwindet im dunklen Grün und kommt nicht wieder. Es ist ein Freund von mir, und so verfolge ich wenig später seine Spur … Ein kurzer Ausflug.

Nach ein paar Metern unter dichten Baumkronen stürzt ein Maskierter mit Messer von oben herab und beweist Zielsicherheit. Ich muss nicht lange leiden – tatsächlich spüre ich weder Schmerz noch Trauer noch Angst, vielmehr scheine ich die Szenerie schon wieder von oben zu beobachten, als säße ich in einem Baumwipfel, und harre der Dinge, die da noch kommen.

Sie fragt nach ein paar Details und ob ich jemanden wiedererkenne? Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass der vermisste Freund mein Bruder gewesen ist … und dann machen wir uns wieder auf den Weg, weiter Richtung Vergangenheit … die Sitzung endet mit einem versöhnlichen Bild: fünf vergnügt spielende Kinder am idyllischen Ufer eines träge dahin fließenden Flusses, behütet von einer wachsamen Mutter von beachtlicher Körperfülle, die wie der Fels in der Brandung in unserer Nähe thront …

Auch nach der Sitzung nimmt sie sich Zeit, um noch mal über das Erlebte zu sprechen. Zum Schluss fragt sie mich: „Was nehmen Sie mit?“ Meine spontane Antwort gilt noch heute: weniger Angst vor dem Tod.

Als Holger und ich wieder im Auto sitzen, ist meine erste Frage trotzdem: „Bruderherz, auch wenn ich die Bilder vor der Geburt nicht kontrollieren konnte, ich weiß nicht – könnten ja auch symbolische Geschichten sein, die aus dem Unbewussten hochgestiegen sind.

Wie hast Du das denn empfunden?“ „Schwesterchen, mach Dir keine Sorgen. Was auch immer es war – das, was ich gehört und gesehen habe, hat mich total überzeugt. Nächstes Mal lasse ich mich zurückführen.“

Mit Dank für eine spannende Erfahrung, die ihre Spuren hinterlassen hat,

Anna Kastner

Erfahrungsbericht einer Rückführungvon Hubertus F.

Tja, da lag ich nun auf einer weichen, bequemen Unterlage, eingehüllt in eine helle Wolldecke wie bei einem gemütlichen Mittagsschläfchen, neben mir meine „Reiseleiterin“ in die Vergangenheit und fragte mich zum hundertsten Male, was in aller Welt mich hierher getrieben hatte und ob ich vielleicht ein bisschen gaga war.

Dazu kurz zu meiner Person: Ich bin männlichen Geschlechts, habe Betriebswirtschaft studiert und arbeite seit fast drei Jahrzehnten in einem großen Konzern mit Personalverantwortung. Also gar nicht so gaga! Alles hatte vor etwa zwei Wochen angefangen. Beim Surfen im Internet war ich auf einen Bericht über Rückführung gestoßen, eine Rückführung in ein früheres Leben. Reiner Zufall und doch auslösend für alles Weitere. Schon früher hatte ich im Fernsehen Berichte über Rückführungen gesehen, auf der einen Seite mit einer guten Portion Skepsis, auf der anderen Seite aber auch mit einer ebensolchen Portion Neugier.

Nun brachte mich dieser Bericht im Internet wieder auf dieses Thema. Ich surfte kurz entschlossen weiter und landete auf dieser Webseite. Die Seiten weckten meine Neugier. Die Adresse in der Nähe – ohne großen Aufwand mit dem Auto in kaum einer halben Stunde zu erreichen – führte erstmals zu der Überlegung, selbst eine Rückführung durchführen zu lassen. Ich surfte weiter, fand andere Rückführer, die ebenfalls in der Nähe liegen, doch letztendlich entschied ich mich für sie.

Der Griff zum Telefon erfolgte impulsiv ohne langes Überlegen. Jetzt oder nie. Die Reiseleiterin beantwortete meine Fragen zur Rückführung – u. a. mit der Versicherung, dass ich bei der gesamten Rückführung keinen Kontrollverlust befürchten müsste und letztendlich vereinbarten wir einen Termin für den übernächsten Samstag.

Andere Aufgaben drängten in den nächsten Tagen den Gedanken an die Rückführung in den Hintergrund, doch zwischenzeitlich fragte ich mich immer wieder mal, ob ich nicht doch einfach den Termin absagen sollte, weil das vielleicht schlichtweg alles Quatsch ist.

Noch kurz vor der Rückführung, vor der Tür des „Reisebüros“, das mich zurück in die Vergangenheit katapultieren sollte, fragte ich mich erneut, ob ich nicht wirklich eine Schraube locker hatte. Oder sogar mehrere. Schließlich stand ich knapp davor, mich bei einem wildfremden Menschen auf die Couch zu legen und mein Innerstes offen zu legen. Und das freiwillig. Aus purer Neugier, ob da vielleicht früher wirklich mal ein Leben war. Ich war nicht ängstlich, aber doch gehörig verunsichert.

Zwei Minuten später stand ich meiner „Reiseleiterin“ gegenüber und war augenblichlich erleichtert. Sie war keine – wie insgeheim befürchtet – tortengeschwängerte, räucherkerzenrauchumhüllte Esoteriktante, umringt von Glaskugeln, sondern eine zierliche, sympathische, attraktive Frau mit Kind und Kegel, ohne Hakennase und Buckel, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, wie ich nach kurzem Gespräch feststellte.

Soweit, so gut. Nun lag ich also hier, unter einer Wolldecke, neben mir im Schneidersitz meine „Reiseleiterin“, die kurz eine Sprechprobe durchführte, da die ganze Rückführung auf CD aufgenommen wird, um dem Rückführenden auch Wochen oder Monate später nochmals die Möglichkeit zu geben, alles zu reflektieren.

Mit einem locker auf den Augen liegenden Tuch zur Verbesserung der Konzentration und Abschottung von Umgebungseinflüssen folgten kurze meditative Einstimmungsübungen mit Augenmerk auf den eigenen Körper und die Atmung.

Ich hegte Zweifel, ob es bei mir überhaupt klappen würde, hatte Schwierigkeiten innerlich ruhig zu werden, doch nach einer für mich gefühlten, endlosen Zeit (in Wirklichkeit nur drei Minuten, wie ich später erfuhr) tauchten nach der Einstiegssequenz die ersten Bilder in meinem Kopf auf. Räume zuerst, Gegenstände, ich selbst, Familienmitglieder, andere Personen, dann Strassen, weitere Gebäude, Lebensumstände, Teile von Namen und auch vollständige Namen.

Fast parallel zeigten sich zwei Leben, eines am Anfang des 20. Jahrhunderts um die Jahre 1900 bis 1905, ein Zweites etwa im 17./18. Jahrhundert. Meine Reiseleiterin führte mich behutsam durch die Zeit und Fragmente dieser Leben. Mit viel Feingefühl half sie mir über Klippen, wenn es nicht weiterging oder baute Brücken. Manches öffnet sich, manches blieb auch im Dunkeln.

Die ganze Zeit der Rückführung hielt sich eine hohe Spannung in meinem Körper, ich spürte die Muskeln in den Armen und Beinen, meine Hände wurden zwischenzeitlich für Minuten eiskalt, und meine Fingerkuppen drückten sich krampfhaft in die Unterlage. Ich war hochkonzentriert, oft dauerte es minutenlang bis neue Szenen, neue Bilder vor meinem inneren Auge auftauchten, doch ich blieb jeden Augenblick Herr über meine Sinne und in der Lage, jederzeit abzubrechen.

Nach einer Dauer von zwei Stunden (selbst gefühlt: eine Dreiviertelstunde) und einem anschließenden resümierenden Gespräch endete die Rückführung. Ähnlich wie nach einer langen Reise mit Eindrücken und Erfahrungen, die nicht sofort in der Gänze zu verarbeiten sind, sondern sich im Laufe der nächsten Wochen möglicherweise sogar weiterentwickeln.

Am nächsten Tag recherchierte ich im Internet, suchte nach Namen, die von mir während der Rückführung genannt wurden, speziell den Namen einer Bank, bei der ich in einem Leben gearbeitet hatte. Und siehe da, die Bank gibt es wirklich. Mal sehen, ob noch mehr herauskommt.

Mein Fazit: Eine Rückführung ist ein kleines Abenteuer – als buche man eine Reise mit unbekanntem Ziel. Wichtig dabei ist, den/die richtige Rückführerin auszuwählen, denn wie zuvor beschrieben, öffnet man sich einem wildfremden Menschen. Ich hatte das Glück, an die Richtige geraten zu sein und möchte im Nachhinein gesehen, diese Erfahrung nicht missen.

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